Wie geht es weiter?

Im Krankenhaus steht die Stabilisierung des Allgemeinzustandes und natürlich vor allem die Behandlung der ursächlich organischen Erkrankung im Vordergrund.

Lassen Sie sich von dem behandelnden Ärzteteam erklären, wie die Erkrankung zu verstehen ist und in welchen Bereichen die Hirnschädigung eingetreten ist. Dabei sollte eine neurologische Diagnostik erfolgen und grundsätzlich neben der medizinischen und pflegerischen Betreuung frühestmöglich auch die therapeutische Heilbehandlung einsetzen. Fragen Sie daher auch nach der Behandlung durch Sprachtherapeuten, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten.

Zur Betreuung stehen in dieser Zeit in vielen Krankenhäusern die Mitarbeiter der sozialen Dienste zur Verfügung.

Ist die akute Gesundheitsstörung und die damit einhergehende Beeinträchtigung mit der Krankenhausbehandlung (noch) nicht behoben, leitet das behandelnde Ärzteteam die Weiterbehandlung im Sinne einer medizinischen Rehabilitation ein (Anschlussheilbehandlung / AHB). Diese erfolgt je nach Schwere der Erkrankung und Störungsart. Fachleute teilen diese Zeit in Behandlungsphasen (A bis G) ein. Beraten Sie sich mit dem Ärzteteam, welche Einrichtung am besten geeignet ist, informieren Sie sich und drängen Sie auch hier neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung auf eine optimale therapeutische Behandlung.